Lyrik

Was ist geschehen?
Foto: Sylvia Kling/Moritzburg// Das freundliche Paar, mit dem ich ins Gespräch kam, erlaubte mir, es zu fotografieren. Wenn Sie das lesen: Ich grüße Sie herzlich mit einer zwar traurigen lyrischen Episode als Momentaufnahme nach fünf Monaten im Lockdown mit meinem 17-jährigen Sohn, dennoch mit viel Hoffnung im Herzen, die mich (ich bin dankbar dafür) immer wieder aufrichtet.

Viral
Er küsst der Einsamzeit die kühle Stirn. Und?

Du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn

An meinen Sohn (Erbe)
Ihre Texte sind durchgängig so authentisch und aus ihrer seelischen Mitte, dem Herzen, geschrieben, dass sie tief bewegen und zum Teil verstören, aufrütteln, das eigene gewohnte Denken in Frage stellen und neue An-Sichten ermöglichen oder gar er-fordern. - Auszug aus einer Rezension zum Gedichtband "Was von mir bleibt"

Als die Amsel verstummte
Er ist so laut, des Schweigens Klang, tönt tückisch grell-verschlagen, ich weiß noch, wie die Amsel sang, ihr Klagelied vor Monden. Ach, die Amsel ich beweine, seit plötzlich sie verstummte, zartkehlig Amsel, du schönfeine, dein Schweigen ruft mir zu. Eines Nachts im Mondenschein sie singt auf meiner Linde: «Wein' nicht, ich stimm nur ein hinab in euer Schweigen.» Er ist so laut, des Schweigens Klang, tönt feige-launisch grollend. Lieb Amsel mein, dem Sein entlang wird mich dein Stummen...

Gewünschtes
Gewünschtes Wir tauschen Worte au doch teilen nicht unser Schweigen Dabei höre ich Dinge die mir nichts sagen und wünschte mir aus der Stille zu sehen. Foto: Stefanie Schmidt

Das Haus - aufGelesen mitten im Leben
Auszug aus meinem Gedichtband "Was von mir bleibt", erschienen 2019 beim Bookspot Verlag: https://bookspot.de/verlag/was-von-mir-bleibt/ „Dieser großartige Querschnitt durch ihre lyrischen Werke der letzten zehn Jahre ist atemberaubend. Eine große Seele hat hier gesprochen, eine Dichterin von außergewöhnlichem Format. (...)Mit diesem Werk hat sie unter Beweis bestellt, dass sie zu den großen zeitgenössischen Stimmen deutscher Lyrik gehört." (...) Yvonne Kerjean

Wie verwegen ist das Leben!
Zeitgemäß
Das Gewissen läuft durch ein loderndes Feuer Mitgefühl stürzt sich in den Tod Selbst Träume sind viral Seelenruhig sternen und strichen wir geschlechtergerecht Dabei ist die Liebe auf der Flucht Wir sind zeitgemäß Nicht in der Zeit gemäßigt.

Mitten im Januar
Mitten im Januar Pandemie-Winter 2021

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